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09.12.2012, 22:15 Uhr | Übersicht | Drucken
Stadt Essen weist unangemessene Kritik zurück

Stadt Essen weist unangemessene Kritik zurück

Der Aufsichtsratsvorsitzende und Geschäftsbereichsvorstand der Stadt Essen für Jugend, Bildung und Soziales weist die Kritik – im Besonderen auch die völlig unangemessene Wortwahl einiger - an der Erhöhung der Gehälter der beiden Geschäfts- führer der Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen Essen mbH (GSE) zurück.

Für den Hauptgesellschafter Stadt Essen vertritt der Geschäftsbe- reichsvorstand als Sozialdezernent den Oberbürgermeister und ist gemäß Gesellschaftervertrag der Aufsichtsratsvorsitzende der GSE.

 



 Zu den Gehaltserhöhungen erläutert Renzel: „Die Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen Essen mbH (GSE) ist ein Unternehmen mit rund 1240 Mitarbeitern und ist seit Jahrzehnten auf keinerlei Zu- schüsse der Gesellschafter Stadt Essen (90 Prozent) und fünf Esse- ner Wohlfahrtsverbänden (AWO, Caritas, Diakonie, DRK und DPWV mit zusammen 10 Prozent) angewiesen. Die GSE ist ein betriebs- wirtschaftlich sehr gesundes, erfolgreiches und sehr anerkanntes Unternehmen auf einem oftmals umkämpften Markt sozialer Dienstleistungen. Die GSE ist ebenso auf Grund ihrer inhaltlich- fachlich sehr hohen Qualität bei den hauptberuflichen Mitarbeite- rinnen und Mitarbeitern, als auch bei den Bewohnerinnen und Be- wohnern, bei den behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ihrer Einrichtungen und Werkstätten, sowie bei den Eltern und An- gehörigen der ihnen anvertrauten Frauen und Männern sehr beliebt und anerkannt. Dieser in der Stadt Essen allgemein aner- kannte Erfolg basiert unter anderem auf den seit vielen Jahren kontinuierlichen herausragenden Leistungen des Managements der Geschäftsleitung.

Die schon zu Beginn des Jahres 2010 begonnene qualifizierte Bera- tung des Aufsichtsrates zur Angemessenheit der Gehälter der bei- den Geschäftsführer der GSE wurde im Aufsichtsrat in 2011 mit der Umstellung und Anpassung der Gehaltszahlungen beendet. Der Aufsichtsrat der GSE hat die Prüfung und Beratung mit größter Sorgfalt durchgeführt. Hätte der Aufsichtsrat die beiden Gehälter schon zu Beginn des Jahres 2010 – was gemäß der heute vorlie- genden Erkenntnisse zur Angemessenheit und Branchenüblichkeit angebracht gewesen wäre – die gesamte Steigerung in mehreren Stufen vollzogen, würde die prozentuale Steigerung, wie sie sich heute in der isolierten Betrachtung eines Jahres darstellt, sicher anders bewertet. 

Nach einer eingehenden Beratung und Bewertung der jährlich stei- genden Umsatzerlöse seit 2003, der fortlaufenden positiven Ge- schäftsergebnisse und der nachhaltigen kontinuierlichen Steige- rung der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, sowie der Vergleich von Geschäftsführergehältern städtischer Tochtergesellschaften ist aus der Mitte des Aufsichtsrates angeregt worden, die Gehälter der beiden Geschäftsführer auf eine Jahres- bruttovergütung umzustellen.

Dabei wurde festgelegt, dass sich die Gesamtbruttovergütung ge- mäß dem gültigen Public Corporate Governance Kodex aus einem Fixum, sowie einer variablen, erfolgsabhängigen Tantieme zusam- mensetzen soll. Die fixe Gesamtbruttovergütung wurde für 2011 mit 150.000 Euro festgelegt. Dieser Beschluss wurde unter dem Vorbehalt gefasst, dass die unabhängigen Wirtschaftsprüfer der GSE diesen Beschluss in Bezug der Gehaltshöhe auf die Gemeinnüt- zigkeit der GSE prüft und die damit zusammenhängende Angemes- senheit testiert. Die gutachterliche Stellungnahme der Wirtschafts- prüfer testiert dem Aufsichtsrat der GSE, dass die Erhöhung des Jahresfestgehalts auf 150.000 Euro die Gesamtvergütung der Ge- schäftsführer, sowie die einzelnen Komponenten der Gesamtvergü- tung als angemessen zu beurteilen sind."

Die Pressesprecherin der Stadt Essen Nicole Mause erläutert ab- schließend: „Die Stadt Essen erarbeitet bereits seit einiger Zeit ein- heitliche Grundsätze für zukünftige Vergütungsregelungen in den Tochtergesellschaften. Ziel dabei ist es, die festgeschriebenen An- teile der Vergütungen zu verringern und die variablen Anteile, also Prämien, die nur bei Erreichung vorher vereinbarter Ziele gezahlt werden, zu erhöhen. Die entsprechenden Ratsgremien werden einer der jeweils nächsten Sitzungen mit dem Thema befasst.“ 



 




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